Wintersonnenwende - Julfest 21.Dezember

 

Symbolik: Das Samenkorn erwacht und fängt zu keimen an.  Es sehnt sich nach dem Licht. 

 

In der Wintersonnenwende ist die dunkelste Nacht des Jahres, die das Licht gebiert. 

Unser Weihnachten mit vielen Kerzenlichtern und immergrünen Gehölzen ist natürlich das christianisierte Julfest. Ursprünglich wurde aber die Geburt der wiederkehrenden Sonne gefeiert. Das Licht um uns, aber auch das Licht in uns. Der Sonne zu Ehren verräucherte man weihende Harze und Kräuter mit der Sonnensignatur.

Die Pflanzen die im Sommer voller Sonnenenergie geerntet wurden, können nun ihr Licht in dieser dunklen Nacht an uns weitergegeben werden.

Heute ist die dunkelste Nacht und zugleich die Wiedergeburt des Lichtes. Ein magischer Tag, der der Sommersonnwende genau gegenüber liegt. Was da ganz voll war und sich dann immer mehr abnahm, ist jetzt ganz leer und kann jetzt langsam wieder anfangen zu wachsen. Was möchte in dir erwachen? Welche Samen sind im Dunkeln und Unbekannten am heranwachsen? Welche Schätze möchtest du ans Licht bringen nächstes Jahr? Heute ist ein guter Tag um dich mit deinen Talenten, Wünsche und Träume auseinanderzusetzen. Es ist aber noch nicht die Zeit des Umsetzens. Im Dunkeln und Verborgenen können diese kleinen Samen anfangen zu keimen.

 

Es wurde auch der Jahreszeitenkranz gebunden (später Adventskranz) mit je einer Kerze pro Jahreszeit und dem Symbol des nie enden Jahreszyklus. 

 

 

 

Auch unsere Weihnachtsplätzchen mit ihren Mond-, Sonne-,Stern- oder Tierformen waren früher Symbole, deren Kräfte man sich mit dem Verzehr sich aneignete. 

Die Tiergestaltplätzchen waren Symbole für die Opfertiere. Demzufolge mussten nicht die wenigen und daher wertvollen Nutztiere geschlachtet werden. 

 

Geräuchert wurde mit Pflanzen, die die Sonnensignatur in sich tragen, zu Ehren der wiedergeborenen Sonne. Interessant dabei ist, dass diese Pflanzen segnende und antidepressive Wirkungen haben. Auch heute noch können wir und die Weihnachtszeit herzerwärmende und stimmungserhellende Pflanzen verräuchern, um die in vielen Familien angespannte und stressvolle Weihnachtszeit friedlicher und harmonischer zu gestalten. 

 

 

 

 

Persönliche Fragen zur Wintersonnenwende: 

 

*Was will von mir geboren werden, was will ans Licht? 

 

*Welches Talent will von mir erträumt werden? 

 

 

Räucherpflanzen: 

 

 

Alantwurzel, Beifuss, Fichten und Tannenharz, Johanniskraut, Mistel, Myrrhe, Nelke, Rosenblätter, Weihrauch und Zimt

 

 

Ich wünsche dir heute einen wunderbaren lichtvollen Tag mit viel Magie!! 


//DIE DREI FÄDEN DIE DAS NETZ DER MATERIELLEN WELT WEBEN//

 

Hast du dich schon mal gefragt, was dich bewegt? Welche Kräfte dein Leben beeinflussen?

In der Bhagavad Gita - einer essenziellen Schrift aus der vedischen Philosphie erklärt Krishna, was diese Grundeigenschaften sind und wie sie unser Leben bestimmen.

 

Es gibt drei Fäden - die drei Gunas (Triguna), die alles zusammenhält in der materiellen Welt.Ursprünglich heisst Guna Schnur/Faden. Später wird es mit Eigenschaft oder Qualität übersetzt.  

 

Im Sanskrit nennt man diese materielle Welt

Prakriti - Urmaterie. 

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//WENIGER ZEUG - MEHR ZEIT// 

 

Sich bewusst von Dingen zu trennen, die wir nicht mehr brauchen hat etwas sehr befreiendes. Ich bin nun auf meinem Weg schon sehr oft umgezogen. Bei jedem Umzug wird es immer weniger.

Jedes Ding das mich umgibt, braucht Energie.

Sei es um es zu putzen, von A nach B zu bewegen oder nur schon weil wir es täglich betrachten müssen.

Oft sind diese Prozesse ja eher unbewusst.

Es fällt erst dann auf, wenn es nicht mehr da ist. 

Auch ist es natürlich sehr individuell, wieviel man um sich haben möchte und welche Anzahl von Dinge uns glücklich machen. 

Je mehr ich mich von Sachen trenne, fällt mir auf, dass ich immer noch so viel besitze, was ich nicht wirklich brauche.

Auch hat das Aufräumen und Loslassen einen starken Einfluss auf unsere innere Gemütslage.

Wir gehen in innere Prozesse und lassen so auch gewisse Abschnitte unseres Lebens los. Wir verarbeiten sie, gehen eventuell noch einmal dadurch und sortieren so unsere Erinnerungen. 

Wenn ich nun etwas Neues anschaffen möchte, merke ich, dass ich viel bewusster und klarer darüber nachdenke. Möchte ich diesen Gegenstand in mein Leben lassen? Möchte ich es pflegen und gebrauchen?

Ich gehe sehr gerne in Brockenhäuser und auf Flohmärkte. Aber oft reicht es auch nur einwenig zu schauen. Die Gefahr ist da etwas grösser, sich etwas zu kaufen, nur weil es günstig ist oder etwas "Spezielles" was wir sonst nicht finden würden. Aber brauche ich es wirklich? 

Auch wenn ich etwas Neues kaufen möchte, mache ich mir nun viel mehr Gedanken über die Herstellungsweise und was für einen ökologischen Abdruck es hat. So kaufe ich weniger, aber was ich kaufe, hat eine gute Qualität und hat so auch eine längere Lebensdauer. Und es bereitet mir auch wirklich Freude. 

Ein Buch das mich auf diesem Weg sehr inspiriert ist "Einfach leben" von Lina Jachmann. Es ist sehr ästhetisch und hat praktische Tipps und persönliche Geschichten über Menschen die einen minimalistischen Lebensstil gewählt haben.

Beim aussortieren und ausmisten, hilft mir die Frage: "Macht es mich glücklich?" 

So umgebe ich mich immer mehr nur noch mit Sachen, die mich bereichern und ein Gefühl von Freude bereiten. Natürlich habe ich immer noch Sachen, die frau nun einmal braucht oder Papierkram die ich aufbewahren muss. Aber es wird weniger und überschaulicher. Was freier und leichter macht.

So, nun wende ich mich wieder dem ausmisten zu. Das Wetter und die Herbststimmung passen perfekt.

Der Herbst macht es uns ja sichtlich vor wie schön Loslassen sein kann. 

 

 


Sehr schöne Dokumentation über den Konsum von Tieren, kann ich wärmstens empfehlen..

 

-Tiere sind meine Freunde und meine Freunde esse ich nicht.- George Bernhard Shaw


//GURU - GNADE ODER VERSTRICKUNG?//



//gedanken zu Bhakti Yoga//